Die Simpsons



Bart Simpson
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Die Simpsons, eine von Matt Groening geschaffene Kult-Serie des amerikanischen Senders Fox, flimmert seit Jahren über unsere Bildschirme. Abend für Abend kämpft sich die gelbe Familie durch den American Way of Life. Was ist dran an den Simpsons? Sehen wir mal genauer hin:

Homer Jay Simpson, auch bekannt als Max Power, Mr. Schneepflug, Bierbaron, Meister Glanz, Elvis Jagger Abdul Jabbar oder Homiebär ist ein bisschen dick und kann gut trommeln. Er hat eine Ausbildung zum Weihnachtsmann absolviert und auch das Krusty Clown College besucht. Leider wird er, wie alle männlichen Simpsons, mit der Zeit immer dümmer. Darüber hinaus drückt ein Malstift, der im Gehirn steckt, seinen IQ auf 55. Das erklärt, warum er von einem Huhn im Damespiel geschlagen wurde. Trotzdem erhielt er beim Highschool-Jahrestreffen diverse Auszeichnungen (für die höchste Gewichtszunahme, die meisten verlorenen Haare und auch den Preis für denjenigen, der die kürzeste Anreise hatte). Ach ja, er arbeitet als Sicherheitsimspektor im Springfielder Kernkraftwerk, ist aber von allen Betriebsausflügen ausgeschlossen. Homer liebt Marge, seinen Fernseher und Bier. Er hat nie wirklich böse Absichten - nicht mal, wenn er grad seinen Nachbarn Ned Flanders beraubt - und kommt locker durch alle Katastophen, die er verursacht. Er so geht leichtfüßig durch den amerikanischen Alltag, durch die Zeit, den Weltraum, zur Marine oder ins Gefängnis, dass manch anderer dabei auf der Strecke bleiben muss. Denken wir nur mal an Frank Grimes...

Marjorie Simpson, geborene Bouvier, ist die gute Seele im Hause Simpson. Als Ehefrau von Homer und Mutter von Bart, Lisa und Maggie, lebt sie für Familie und Haushalt. Sie schneidet zum Beispiel die Haare von Bart und Lisa mithilfe von Schablonen und bewahrt die abgeschnittenen Haare in einer Kühlbox auf. Wenn sie mal versucht, ihre Träume zu verwirklichen, kehrt sie, nachdem ihr dies zumindest teilweise gelungen ist, sofort in den Schoß der Familie zurück. Alles, was sie in dieser Rolle stören könnte, verdrängt sie so, wie sie es gelernt hat. Da ist es kein Wunder, dass mitunter die Spielsucht ausbricht. Sie ist das Pflichtbewußtsein in Person und der moralische Kompass der Simpsons. Auch wenn es sich nun so anhört, ist Marge nicht das Heimchen am Herd. Das zeigen ihre diversen beruflichen Aktivitäten: Angestellte von Berger's Burgers, Theaterschauspielerin, Angestellte im Atomkraftwerk, Hilfslehrerin in der Grundschule, Brezelbäckerin, Telefonseelsorgerin, Immobilienmaklerin, Helferin im Waterville Staatsgefängnis, Model, Zimmermann, Auftragskillerin und Bäckerin in einer erotischen Bäckerei. Alle Jobs sind aber nur von kurzer Dauer, weil die Simpsons ohne ihre Marge hoffnungslos verloren sind. Die gute Frau muss so einiges verkraften. Sie wurde sogar von Homer's Hilfsaffen Mojo gebissen. Marge (oder Busenlilli, wie sie von Homer offiziell umbenannt wurde) hat Kunst studiert, ist eine gute Malerin und Schriftstellerin, kulturell interessiert und sozial engagiert. Darüber hinaus ist Marge eine durchaus attraktive Frau. Zu diesem Thema sage ich nur zwei Namen: Jacques und Artie Ziff.

Bartholomew Simpson war die erste Simpsonsfigur, Matt Groening wollte ursprünglich eine Geschichte über einen frechen, ungezogenen Jungen erzählen. Unter dem Namen El Barto macht der Sohn der Familie die Stadt unsicher, als Bartman rettet er sie. Auf seiner ergaunerten Kreditkarte ist der Name Santas little Helper zu lesen, er gibt sich aber auch als Rüdiger aus und ist als Timmy O'Toole, Baby- Mundgeruch und Bartimaus bekannt. Mit seinem besten Freund Milhouse Mussolini van Houten und einem fröhlichen Ay Caramba auf den Lippen erlebt der Zehnjährige ein Abenteuer nach dem anderen. Mit von der Partie ist oft sein Hund Knecht Ruprecht, auch sein Elefant Stampfi und Würger die Schlange spielen eine Rolle. Anders als sein Vater stolpert Bart aber nicht ins Geschehen, sondern ist Macher und Initiator. So wird er zum Casinobetreiber und Fabrikbesitzer. Er vertreibt T-Shirts, die er mit eigenen Sprüchen verziert und gibt Nachhilfeunterricht. Bart Simpson reagiert allergisch auf Blumenkohl und Monster-Make-up mit Leuchtfarbe, spricht fließend französisch und ist im Besitz einer Original Nelson- Weste. Er wurde zur Zwangsarbeit in einem Freudenhaus verdonnert, hat die Sporthalle überflutet, seine Seele an Milhouse verkauft und das Auto von Adolf Hitler zerstört, kann aber hervorragend in Schuhen mit hohen Absätzen laufen. Bart hatte bereits einen Herzinfarkt. Er ist Schüler der Grundschule in Springfield, hat für kurze Zeit eine Hochbegabtenschule besucht, eine katholische Schule, die Militärakademie Rommelwood sowie die Heilkräuterklasse in Cypress Creek. Vor ihm liegt eine großartige Zukunft als Vorsitzender des obersten Gerichtshofes, möglicherweise aber auch ein zufriedenes Leben als Führer einer Abrissbirne. Na ja, zumindest um sein Ego kann man dieses Kind beneiden, wenn man möchte...

Lisa Marie Simpson ist acht Jahre alt, besucht die zweite Klasse der Grundschule in Springfield und gehört zu den Vorzeigeschülern. Sie steht sogar im Eherenverzeichnis der Schule und ist für kurze Zeit die Schülerschaftspräsidentin. Als Jake Boyman, genannt Kackklo hat auch an Unterricht der Jungenschule teilgenommen. Barts kleine Schwester ist hoch intelligent und für ihr Alter sehr gebildet. Sie hat keine Freundinnen, aber einige Verehrer, darunter Milhouse und Raplh Wiggum. Ihren ersten Kuss bekommt sie vom schrecklichen Nelson Muntz. Lisa ist Vegetarierin, Buddhistin und überzeugte Umweltschutzaktivistin. Sie spielt Saxophon, eine Karriere als Jazzmusikerin bleibt ihr wegen ihrer Fummelstummel aber verwehrt. Statt dessen wird sie die Präsidentin der Vereinigten Staaten werden. Die kleine Maus bringt Vernunft in eine Familie, die damit so gar nichts anfangen kann...

Margaret Simpson nuckelt an ihrem Schnuller und fällt oft auf den Bauch. Von Marge liebevoll und routiniert versorgt, findet sie doch nicht wirklich viel Beachtung. So entgehen der Familie oft ihre außergewöhnliche Fähigkeiten: Maggie kann Saxophon spielen, mehr oder weniger gut Auto fahren und mit ihren Bauklötzen Worte legen. In der Kindertagesstätte hat Maggie eine Revolte angeführt, heimlich Online-Poker gespielt und ihrem Vater mehrmals das Leben gerettet. Maggie weiß mit Handfeuerwaffen umzugehen und hat mehrere Male auf Mr. Burns geschossen. Sie kann Tanzen, ist eine hervorragende Fechterin und die Anführerin eines peruanischen Stammes. Bis auf das Baby mit der einen Augenbraue wird Maggie - trotz ihrer außerirdischen Abstammung - von allen gemocht. Na ja, sie ist ja auch sooo niedlich - und sie spricht nicht...


Mal ehrlich, die Simpsons möchte man nicht in der Nachbarschaft haben. Gut, sie haben so ihre Probleme (genau wie wir auch - nur schlimmer), aber sie sind eine ganz furchtbare Familie mit vielen Eigenheiten und Fehlern (genau wie wir auch - nur schlimmer). Marge schämt sich für ihre Schwächen, Bart ist stolz darauf, Lisa geht mit Vernunft dagegen an, Maggie wortlos und Homer ist das alles egal. Trotzdem schaut man sich die Sendung gerne an. Man kann gut über die Simpsons lachen, weil sie so sind wie wir - nur schlimmer.

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